Lehrstellenbörse Hardheim

Als Publikumsmagnet erwies sich am Samstag einmal mehr die inzwischen zum sechsten Mal veranstaltete Lehrstellenbörse des Walter-Hohmann-Schulverbunds.

 

Hardheim. 37 Ausbilder präsentierten am Samstag im Aulabereich des Hardheimer Schulzentrums angehenden Auszubildenden Berufsmöglichkeiten.

 

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Am frühen Morgen begrüßte Konrektorin Elke Stoy die Besucher. „Aus kleinen Anfängen mit zwölf Ausstellern ist die Lehrstellenbörse zu einem etablierten Format herangewachsen, das die Menschen der Region nach Hardheim zieht“, freute sie sich.

 

An die Jugendlichen richtete sie sich mit dem Rat, in Sachen „Beruf“ stets neugierig zu sein „und den Fachleuten ruhig Löcher in den Bauch zu fragen“. Schließlich könne man speziell bei einem so bedeutsamen Thema wie der Wahl des passenden Berufsbilds nie genug Informationen sammeln.

 

Auch ermutigte Stoy zu Praktika und Ferienjobs: „Ein Praktikum ist die ideale Eintrittskarte in einen Beruf und einen Lehrbetrieb“, erklärte sie und ließ nicht unerwähnt, dass die Firmen den Nachwuchs auch durchaus brauchen. Gerade in Zeiten des sich abzeichnenden Fachkräftemangels werden qualifizierte und lernwillige Arbeitnehmer gesucht. Allerdings sollte man sich für die wichtige Entscheidung für oder gegen eine Stelle oder einen Betrieb immer die nötige Bedenkzeit einräumen.

 

Zum Schluss dankte Elke Stoy insbesondere Timo Gramlich, der seit 2014 mit unermüdlicher Schaffenskraft die Lehrstellenbörsen organisiert. Dem Dank schloss sich auch Bürgermeister Volker Rohm an, ehe er die Lehrstellenbörse in seinem Grußwort gleichsam als „imposante Leistungsschau der regionalen Betriebe“ charakterisierte.

 

 

Viele Informationen

 

 

Weiterhin empfahl er der Jugend „kritisches Umsehen, bei dem man die Hintergründe kennenlernt und auf sich wirken lassen kann“ und bedankte sich bei den Firmen für die Bereitschaft zur Präsentation und Hilfe.

 

Sodann verlagerte sich das Interesse der Besucher auf die 37 Stände, an denen Ausbilder und Auszubildende bereitwillig jede Menge Fragen beantworteten: In lockerem Ambiente erklärten sie ihre Berufsbilder mit dem typischen Tagesablauf, geizten nicht mit Ratschlägen zum Schreiben guter Bewerbungen und informierten über Ferienjobs und Praktikumsmöglichkeiten.

 

Wie immer reichte die Bandbreite von Handwerksberufen über Beamtenlaufbahnen bis zu kaufmännischen, technischen oder sozialen Möglichkeiten: Vertreten waren die Maschinenfabrik Gustav Eirich, die Firmen Grammer und Leiblein sowie die Hollerbach-Gruppe (Hardheim), das Autohaus Günther (Hardheim und Walldürn), die Schreinerei Weidinger (Schweinberg), die Firmen Sonderwerkzeuge Hieke (Buchen), Braun/P&G (Walldürn), Weiss (Buchen), Brandel-Bau (Tauberbischofsheim), Binder (Waldstetten), Hoffmann & Krippner (Buchen), Kuhn (Höpfingen) und Göbes (Schweinberg), die Schornsteinfegermeister Lars Ederer (Hardheim) und Arnold Fischer (Gerichtstetten), die Firmen Scheuermann & Heilig (Hainstadt), Dossmann (Rippberg), Huayu-AluTech Werkzeugbau und Concad (Walldürn) sowie Aurora/Schulz (Mudau).

 

Die AOK Baden-Württemberg, der DRK-Kreisverband Buchen, Edeka, die Volksbank Franken, die baden-württembergische Polizei und der Zoll, das Pflegeheim „Bauland-Haus“ (Hardheim), das Geriatriezentrum St. Josef (Walldürn), die Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen und der Arbeiter-Samariter-Bund Heilbronn mit Heidrun Demel und Ronja Schwind vom ASB-Seniorenheim „An der Post“ präsentierten ihre vielfältigen Angebote.

 

 

Bundeswehr war auch vertreten

 

Die Gemeinde Hardheim stellte ihre Ausbildungsgänge im Verwaltungsbereich sowie im Gemeindekindergarten („Kindervilla Kunterbunt“) vor. Als einer der vielseitigsten Arbeitgeber überhaupt war auch die Bundeswehr vertreten. Abgerundet wurde die Lehrstellenbörse durch weiterführende

 

Text. Fränkische Nachrichten