Duktile GussPFAHLGRÜNDUNGEN


Brandel-Bau GmbH:

Ein Spezialgebiet der Brandel-Bau GmbH ist auch die Tiefgründung mittels duktilen Gusspfählen. Mit Ihr können Lasten von Tragwerken in tiefere, tragfähige Bodenschichten abgetragen werden. Die Pfähle werden mit einem Rammhammer, der anstatt des Löffels am Bagger angebracht ist, in den Baugrund gerammt, bis eine ausreichende Boden- oder Gesteinsschicht erreicht ist.

 

Allgemein:

Der Duktilpfahl ist ein Fertigteil-Rammpfahlsystem aus duktilem Gusseisen. Der Pfahl ist für zulässige Gebrauchslasten von 300 kN bis 1100 kN je nach Durchmesser und Wandstärke des Pfahlrohres ausgelegt. Die Pfahlrohre werden im Schleudergussverfahren aus duktilem Gusseisen hergestellt. Das Herzstück des Pfahles ist die Muffe, durch die der Pfahl endlos kuppelbar und in beliebiger Länge hergestellt werden kann. Beim unteren Abschluss des Pfahles, der Pfahlfußplatte, unterscheidet man zwischen zwei Ausführungsmöglichkeiten, dem mörtelverfüllten Pfahl und dem mantelverpressten Pfahl. Der mörtelverfüllte Pfahl wird mit einer Pfahlfußplatte ausgestattet, die das Pfahlrohr dicht abschließt. Der Pfahl wird auf die erforderliche Endtiefe gerammt und anschließend mit Betonmörtel verfüllt. Der Lastabtrag erfolgt hauptsächlich über den Spitzendruck

 

Fragen zur Pfahlgründung, wir beraten Sie gerne unter: info@brandel-bau.de  oder unter +49 9341 9229-0


Verpresste Pfahlgründung


Allgemein:

Wird keine tragfähige Boden- oder Gesteinsschicht vermutet kommt die Pfahlgründung mit Mantelverpressung ins Spiel. Hier wird das Gewicht des Bauwerkes hauptsächlich über die Mantelreibung an die Bodenschichten übertragen.

 

Erklärung:

Beim mantelverpressten Pfahl wird eine Fußplatte verwendet, die größer ist als der Pfahlrohrquerschnitt. Diese erzeugt einen Ringraum, der durch die Verpressung aufgefüllt wird. Dazu wird während der Rammung Mörtelbeton durch das Pfahlrohr zum Pfahlfuß gefördert und bei der Fußplatte in den Boden gepresst, dabei entsteht ein Betonmantel. Der Lastabtrag kann so über die Mantelreibung erfolgen. Die Einzelrohrschüsse werden mit einem Schnellschlaghammer und speziellem Einsteckwerkzeug eingerammt, als Trägergerät eignet sich z. B. ein Hydraulikbagger. Dieses flexible Pfahlsystem ist auch bei beengten und unwegsamen Baufeldern anwendbar wo große Pfahlgeräte nicht arbeiten können. Durch seine vielseitige und wirtschaftliche Einsetzbarkeit bei Kleinbaustellen, Wohnungsbau bis zur Großbaustelle, gewinnt dieses Pfahlsystem in Deutschland immer mehr an Bedeutung.

 

 

Haben Sie zu diesem Verfahren der Pfahlgründung Fragen? Wir beraten Sie auch wieder gerne unter: info@brandel-bau.de oder +49 9341 9229-0